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        <title><![CDATA[Kein Mensch ist illegal - Köln]]></title>
        <link><![CDATA[http://www.kmii-koeln.de/index.php]]></link>
        <description><![CDATA[Netzwerk gegen Abschiebung
und Ausgrenzung in Köln]]></description>
        <copyright><![CDATA[kmii-koeln@gmx.net]]></copyright>
        <lastBuildDate><![CDATA[Sat, 02 May 2009 11:49:57 +0200]]></lastBuildDate>
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            <category><![CDATA[kmii]]></category>
            <category><![CDATA[Termine]]></category>
            <category><![CDATA[Köln]]></category>
            <category><![CDATA[Aktionen]]></category>
            <description><![CDATA[<p><b>Neuer rassistischer Kongress von &#8222;pro K&#246;ln&#8220; am 9. Mai?<br />
Hingehen und (dadurch) verhindern!</b><br />
Nach dem erfolgreich blockierten Kongress im September 2008 zeigen wir diesmal, wie begehrt ein Platz auf ihrer Kundgebung wirklich ist!<br />
Ziel ist es, einen solchen Andrang an den Einlassstellen des Kundgebungsortes zu produzieren &#8211; indem wir alle &#8220;hingehen und &#8216;reinwollen&#8221; &#8211; dass wir entweder alle auf den Kundgebungsplatz gelangen oder durch unser aller Interesse die Eing&#228;nge verstopfen.<br />
Sind wir erst einmal da, gibt es gen&#252;gend M&#246;glichkeiten, Protest zu &#228;u&#223;ern, Alternativen zu Rassismus und Ausgrenzung aufzuzeigen und den Kongress kreativ zu beenden!</p><br /><br /><p><b>Aufgestanden! Hingegangen! Abgepfiffen!<br />
Neuer rassistischer &#8222;pro K&#246;ln&#8220;-Kongress? Wir kommen!</b><br />
Die extrem rechte B&#252;rgerbewegung &#8222;pro K&#246;ln/pro NRW&#8220; plant eine Wiederholung ihres so genannten &#8222;Anti-Islamisierungskongresses&#8220;. Nachdem die RassistInnen im September letzten Jahres an unseren Massenblockaden scheiterten, wollen sie es nun noch einmal versuchen. Erwartet werden erneut VertreterInnen der extremen Rechten aus ganz Europa. Das Spektakel soll einer der H&#246;hepunkte im Wahlkampf vor der Kommunalwahl in NRW werden. Gleichzeitig soll vor der Europawahl demonstriert werden, wie gut die europ&#228;ischen Rechtsau&#223;enparteien miteinander kooperieren. Spucken wir ihnen wieder in die Suppe!</p>

	<p><b>Aus der Mitte der extremen Rechten</b><br />
Mit der Bezeichnung &#8222;B&#252;rgerbewegung&#8220; und dem Label Rechtspopulismus will sich die 1996 gegr&#252;ndete Organisation von der extremen Rechten distanzieren. Dabei kommen die Funktion&#228;re aus einschl&#228;gigen Parteien wie etwa der NPD, den Republikanern und der Deutschen Liga f&#252;r Volk und Heimat. Immer wieder arbeiten &#8222;pro K&#246;ln&#8220; und &#8222;pro NRW&#8220; mit Kadern der rechten Szene zusammen. Doch bek&#228;mpfen wir die &#8222;B&#252;rgerbewegung&#8220; auch aufgrund ihrer Inhalte.</p>

	<p><b>Rassismus unter dem Deckmantel von &#8222;Islamkritik&#8220;</b><br />
Mit der Gleichung &#8222;Islam = Fundamentalismus = Untergang des Abendlandes&#8220; versucht man, an einen bis weit in die Mitte der Gesellschaft verbreiteten antimuslimischen Rassismus anzukn&#252;pfen. &#8222;pro K&#246;ln&#8220; macht aus sozialen und politischen Konflikten einen Kampf der Kulturen und Religionen. Mit einem angeblich un&#252;berwindbaren Gegensatz zwischen &#8222;uns&#8220; und &#8222;den Anderen&#8220; wird Angst gesch&#252;rt vor dem &#8222;Fremden&#8220;. Der Islam gilt als urs&#228;chlich f&#252;r &#8222;Integrationsdefizite&#8220; von MigrantInnen, woraus die Forderung nach einem Zuwanderungsstopp bzw. nach &#8222;R&#252;ckf&#252;hrung&#8220; abgeleitet wird. Das klingt harmloser als &#8222;Ausl&#228;nder raus!&#8220; &#8211; bedeutet aber dasselbe.</p>

	<p><b>Keine Meinungsfreiheit f&#252;r RassistInnen!</b><br />
Nach der erfolgreichen Verhinderung des rassistischen Kongresses am 20. September versuchen &#8222;pro K&#246;ln&#8220; und &#8222;pro NRW&#8220;, sich selbst als eine verfolgte Minderheit darzustellen, die im Protest breiter Teile der Bev&#246;lkerung gegen ihre Parolen eine Einschr&#228;nkung ihrer Meinungsfreiheit sieht. Aber es gibt kein Recht auf Volksverhetzung und Rassismus.</p>

	<p><ul><li>&#8222;pro K&#246;ln&#8220; und &#8222;pro NRW&#8220; versuchen, diejenigen auszugrenzen, die ohnehin marginalisiert sind oder potentiell diskriminiert werden: z.B. Fl&#252;chtlinge, MigrantInnen, Homosexuelle, Transgender, DrogennutzerInnen, SexarbeiterInnen.</li></ul><br />
<ul><li>Sie greifen diese Menschen an und arbeiten auf ihren Ausschluss aus der Gesellschaft und ihre zunehmende Entrechtung hin.</li></ul><br />
<ul><li>Es wird eine Stimmung gesch&#252;rt, in der Rechtsextremismus und Rassismus auf fruchtbaren Boden fallen, und die oft genug in reale Gewalt gegen Zuwanderer und alle, die nicht ins rechte Weltbild passen, m&#252;ndet.</li></ul><br />
<br />
Daf&#252;r gibt es nur eines: einen Platzverweis!</p>

	<p><b>Den &#8222;Anti-Islamisierungskongress&#8220; verhindern</b><br />
Die Blockade des &#8222;Anti-Islamisierungskongresses&#8220; 2008 hat gezeigt: antifaschistische Interventionen sind m&#246;glich! Deshalb werden wir den Kongress auch diesmal verhindern. Bereits am Freitag, dem 8. Mai, m&#246;chte die &#8222;B&#252;rgerbewegung&#8220; ihren rassistischen Kongress mit Kundgebungen in Leichlingen, Leverkusen und Dormagen einl&#228;uten und am Sonntag in Bergheim abschlie&#223;en &#8211; auch hier mobilisieren wir zu den Gegenaktivit&#228;ten.</p>

	<p>Am Samstag, dem 9. Mai, rufen wir dazu auf, der Einladung von &#8222;pro K&#246;ln&#8220; und &#8222;pro NRW&#8220; zu folgen und massenhaft auf den Veranstaltungsplatz zu gehen. Die &#8222;B&#252;rgerbewegung&#8220; m&#246;chte eine offene Veranstaltung, die jeder B&#252;rger und jede B&#252;rgerin besuchen kann. Also werden wir kommen, und zwar zu tausenden, um den Kongress von innen heraus zu verhindern. Wir rufen alle K&#246;lnerinnen und K&#246;lner dazu auf, sich in m&#246;glichst unauff&#228;lliger Kleidung durch die Absperrungen auf den Veranstaltungsort zu begeben. Sind wir erst einmal da, gibt es gen&#252;gend M&#246;glichkeiten, Protest zu &#228;u&#223;ern, Alternativen zu Rassismus und Ausgrenzung aufzuzeigen und den Kongress kreativ zu beenden.</p>

	<p>Darum am 9. Mai:<br />
<b>Aufgestanden! Hingegangen! Abgepfiffen!</b></p>]]></description>
            <link><![CDATA[http://www.kmii-koeln.de/index.php?id=97]]></link>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Initiative in Gedenken an Oury Jalloh baut eine unabhängige Kommission auf]]></title>
            <category><![CDATA[überregional]]></category>
            <category><![CDATA[kmii]]></category>
            <description><![CDATA[<p>An die Presse<br />
An die &#214;ffentlichkeit</p>

	<p>Berlin/Dessau, den 10. M&#228;rz 2009</p>

	<p><b><li>Ziele der unabh&#228;ngigen internationalen Kommission Oury Jalloh</li><li>Zusammensetzung der Kommission</li><li>die weiteren Schritte</li></b></p><br /><br /><p>Die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh organisierte in Hannover am 6. und 7. M&#228;rz 2009 zwei Vorbereitungstreffen f&#252;r den Aufbau einer <b>&#8222;unabh&#228;ngigen internationalen Kommission Oury Jalloh&#8220;</b>.</p>

	<p>Die Kommission setzt sich zum Ziel, die wahre Geschichte von Oury Jallohs Leben in den Fl&#252;chtlingslagern von Sachsen-Anhalt, die Umst&#228;nde um seinen Tod, sowie die Vertuschung und Verschleierung bei den Ermittlungen seitens staatlicher Beh&#246;rden aufzukl&#228;ren und offen zu legen. Selbst Richter Steinhoff sprach bei der Urteilsverk&#252;ndung am 8. 12. 08 davon, dass man &#8220;nicht die Chance auf ein rechtstaatliches Verfahren, auf die Aufkl&#228;rung des Sachverhalts&#8220; hatte. Dieses ist jedoch nur ein Resultat auffallend einseitiger Ermittlungen. Von Anfang an gingen die ermittelnden Beh&#246;rden von der am wenigsten wahrscheinlichen Hypothese aus, n&#228;mlich dass Oury Jalloh sich selbst umgebracht haben soll.</p>

	<p>Sinn und Ziel dieser &#8222; unabh&#228;ngigen internationalen Kommission Oury Jalloh&#8220; soll es sein, die eklatanten Widerspr&#252;che schonungslos zu untersuchen, und Antworten auf die elementaren, offen gebliebenen Fragen zu finden.</p>

	<p>Diese Kommission wird sich aus forensischen ExpertInnen zusammensetzen, aber auch aus JuristInnen, MedizinerInnen, SoziologInnen, etc. . An ihr werden ebenfalls VertreterInnen einiger Nichtregierungsorganisationen teilnehmen sowie Familienmitglieder der Opfer von Polizeibrutalit&#228;t bzw. -mord. </p>

	<p>Motivation f&#252;r die aktive Teilnahme an der &#8222; unabh&#228;ngigen internationalen Kommission Oury Jalloh&#8220; ist die tiefe Besorgnis um den staatlichen Willen, Unrecht an Menschen vom Rand der Gesellschaft aufzukl&#228;ren und die Verantwortlichen zu stellen. </p>

	<p>Als ersten Schritt hat die Arbeitsgruppe f&#252;r den Aufbau der &#8220;unabh&#228;ngigen internationalen Kommission Oury Jalloh&#8220; mit der Erstellung einer Dokumentation begonnen, die in K&#252;rze erscheinen wird. Weiterhin werden JuristInnen die Urteilsbegr&#252;ndung, die in diesem Monat ver&#246;ffentlicht wird, analysieren und im Namen der Kommission eine Stellungnahme zum Gerichtsverfahren geben. Die Arbeitsgruppe wird in den kommenden Monaten den Aufbau der unabh&#228;ngigen internationalen Kommission forcieren, interessierte und kritische Menschen und Organisationen ansprechen und sie ermutigen, an der Arbeit der Kommission mitzuwirken.</p>

	<p><b>Anfang Mai wird die Arbeitsgruppe in einem ersten gr&#246;&#223;eren Treffen ihre Arbeit pr&#228;sentieren und die konkrete Umsetzung mit der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh planen. </b></p>

	<p>F&#252;r R&#252;ckfragen und weitere Informationen stehen wir gerne bereit.</p>

	<p>Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en</p>

	<p><a href='http://initiativeouryjalloh.wordpress.com/'>Initiative in Gedenken an Oury Jalloh</a><br />
Yufanyi Mbolo: +49-(0)170-8788124</p>]]></description>
            <link><![CDATA[http://www.kmii-koeln.de/index.php?id=96]]></link>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[„Gespenster der Migration"]]></title>
            <category><![CDATA[kmii]]></category>
            <category><![CDATA[Termine]]></category>
            <category><![CDATA[Köln]]></category>
            <description><![CDATA[<p>Zur Genealogie illegaler Einwanderung in der Bundesrepublik Deutschland</p>

	<p>Lesung &#38; Diskussion mit dem Autor<br />
Serhat Karakayali</p>

	<p>Dienstag, 10. M&#228;rz 2009 &#8211; 20h<br />
Qlosterst&#252;ffje, Venloer Str. 221</p><br /><br /><p><u>Achtung: Plenum und Beratung fallen an diesem Dienstag aus!</u></p>

	<p><img src='http://www.kmii-koeln.de/XE3system/uploads/2009_03_10_Serhat.jpg' /></p>]]></description>
            <link><![CDATA[http://www.kmii-koeln.de/index.php?id=95]]></link>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Das ganze Bleiberecht 2009 !]]></title>
            <category><![CDATA[kmii]]></category>
            <category><![CDATA[Termine]]></category>
            <category><![CDATA[Köln]]></category>
            <category><![CDATA[Aktionen]]></category>
            <description><![CDATA[<p><b>Einladung zur Vernetzung gegen drohende Massenabschiebungen:</p>

	<p>Samstag, 7.3. um 14 Uhr im Allerweltshaus, K&#246;ln &#8211; Ehrenfeld, K&#246;rnerstr. 77 &#8211; 79</b></p><br /><br /><p><b>Im April 2009 l&#228;uft die Antragsfrist f&#252;r einen Antrag auf Aufenthalt nach &#167; 104 Aufenthaltsgesetz f&#252;r ein Bleiberecht f&#252;r langj&#228;hrig geduldete Menschen aus. Schon bei der Einf&#252;hrung von Altfall- bzw. Bleiberechtsregelung war klar, dass die meisten geduldeten Fl&#252;chtlinge dadurch keinen dauerhaften Aufenthalt bekommen w&#252;rden.<br />
Und: Wer den Nachweis des geforderten Einkommens nicht bis Ende 2009 erbringen kann, verliert seine Aufenthalts-Erlaubnis auf Probe und f&#228;llt zur&#252;ck in die Duldung.</p>

	<p>Au&#223;erdem sind zehntausende weitere Fl&#252;chtlinge betroffen, und zwar durch R&#252;ck&#252;bernahmeabkommen: mehrere Tausend Roma aus Kosovo und Serbien, rund 7.000 SyrerInnen und staatenlose Kurden aus dem Folterstaat Syrien sowie bis zu 10.000 geduldete IrakerInnen sollen abgeschoben werden. </p>

	<p>Am Ende stehen also wie gehabt: Eine Zunahme von gewaltsamen Abschiebungen in so genannte &#8222;Herkunftsl&#228;nder&#8220; sowie eine wachsende Zahl von Menschen, denen eine Illegalisierung ihres Lebens in Deutschland als einziger Ausweg bleibt.</p>

	<p>Deswegen wollen wir gemeinsam mit Euch / Ihnen &#252;ber eine Wiederaufnahme der Bleiberechtskampagne in K&#246;ln sprechen, mit dem eigentlichen Ziel, das Bleiberecht wieder auf die Agenda f&#252;r 2009 zu setzen.</b></p>

	<p>W&#228;hrend Europa im Innern immer mehr zusammenw&#228;chst, fordert die Europ&#228;ische Union Jahr f&#252;r Jahr Tausende von Opfern an den Au&#223;engrenzen, insbesondere im und am Mittelmeer (<a href='http://www.borderline-europe.de'>www.borderline-europe.de</a>).</p>

	<p>In 2006 (&#8222;Altfallregelung&#8220;/ Erlass) und 2007 (&#8222;Bleiberechtsregelung&#8220;/ Gesetz) haben auch die Innenminister und der Gesetzgeber, auf Dr&#228;ngen der Kirchen, Verb&#228;nde und Initiativen und der &#214;ffentlichkeit, eingesehen, dass ein Leben in st&#228;ndiger Angst vor der Abschiebung (eine &#8222;Duldung&#8220; ist rechtlich gesehen nur eine kurz- bis mittelfristige Aussetzung der Abschiebung) zumindest f&#252;r solche Familien und Einzelpersonen, die sich nachweislich integrieren wollen und k&#246;nnen, unzumutbar ist. </p>

	<p>Die Auswahlkriterien im Gesetz lie&#223;en jedoch bald erkennen, dass anstelle des geforderten Bleiberechts eine Mogelpackung auf den Weg gebracht wurde, und dass die Voraussetzungen f&#252;r ein l&#228;ngerfristiges Aufenthaltsrecht f&#252;r die meisten der in Duldung lebenden Menschen un&#252;berwindliche Kriterien darstellen. Die zwei wichtigsten sind:</p>

	<p><li>Ununterbrochener legaler Aufenthalt in der BRD f&#252;r 6 Jahre (Familien) bzw. 8 Jahre (Einzelpersonen). Das hei&#223;t: Wer zeitweise ohne Papiere in Deutschland oder zeitweise in einem anderen Land lebte, oder wer die geforderte Aufenthalts-Dauer erst nach dem Stichtag erf&#252;llt, f&#228;llt aus der Regelung heraus.</li><br />
<li>Der Nachweis einer Erwerbst&#228;tigkeit mit den ( gesamten bzw.  &#252;berwiegenden ) Unterhalt sicherndem Einkommen. Das hei&#223;t: Alte oder kranke Menschen oder kinderreiche Familien haben fast keine Chance.</li></p>

	<p>Wer den Nachweis des geforderten Einkommens nicht bis Ende 2009 erbringen kann, verliert seine Aufenthalts-Erlaubnis auf Probe und f&#228;llt zur&#252;ck in die Duldung.<br />
Ohnehin kann nur der kleinere Teil der hier wohnenden geduldeten Fl&#252;chtlinge, ihrer Familienangeh&#246;rigen inkl. der in Deutschland geborenen bzw. aufgewachsenen Kinder (insgesamt maximal 70.000 von 190.000 langj&#228;hrig geduldeten Fl&#252;chtlingen) von dieser sogenannten Bleiberecht-Regelung profitieren. Damit best&#228;tigt nun die Realit&#228;t des amtlichen Verfahrens alle Bedenken, die bereits bei ihrer Einf&#252;hrung zu massiven Protesten von MigrantInnen- und Fl&#252;chtlingsorganisationen gef&#252;hrt hatten. </p>

	<p>Die Erfahrung mit den Ausl&#228;nderbeh&#246;rden zeigt: <br />
Was hier als Bleiberecht angek&#252;ndigt war, entpuppt sich als Instrument bundesdeutscher Beh&#246;rden, um Menschen nach der M&#246;glichkeit ihrer Verwertung zu sortieren. Diejenigen, bei denen die Zahlen stimmen, sollen arbeiten, die Anderen sollen rigoros abgeschoben werden.</p>

	<p><li>Das NRW-Innenministerium &#252;bt gro&#223;en Druck auf die Ausl&#228;nderbeh&#246;rden aus, nicht erfolgte Abschiebungen im Einzelfall zu dokumentieren und zu begr&#252;nden.</li><br />
<li>Integrationsleistungen von AntragsstelllerInnen werden mit dem Verweis auf den Stichtag oder &#8222;Fehlzeiten&#8220; nicht bzw. nicht angemessen gew&#252;rdigt.</li><br />
<li>Jahrelang durften die Menschen gar nicht arbeiten, doch die F&#246;rderung von Arbeitsplatzsuche bzw. der Integration l&#228;uft erst jetzt und schleppend an. (&#8222;K&#246;lner Netzwerk Fl&#252;chtlinge und Arbeit&#8220;)</li></p>

	<p>Im Zuge der auslaufenden Fristen der Bleiberechtsregelung 2009 ist auch hier in K&#246;ln mit mehreren Tausend Abschiebungen zu rechnen!</p>

	<p>Zur Verst&#228;ndigung &#252;ber eine gemeinsame Vorgehensweise laden wir von kein mensch ist illegal &#8211; K&#246;lner Netzwerk f&#252;r Menschen ohne Papiere, zum Austausch ins Allerweltshaus ein. Dann k&#246;nnen wir sehen, was wir in K&#246;ln und Umgebung f&#252;r das BLEIBERECHT gemeinsam tun k&#246;nnen.</p>

	<p><b>Grunds&#228;tzlich fordern wir:</p>

	<p><li>Das ganze Bleiberecht f&#252;r 2009 !</li></b><br />
<li>Keine Abschiebungen / keine Residenzpflicht !</li><br />
<li>Anerkennung und Durchf&#252;hrung der UNO-Kinderrechtskonvention durch die Bundesrepublik Deutschland !</li><br />
<li>Anerkennung von Integrationsleistungen und F&#246;rderung von Integration und Chancen auf dem Europ&#228;ischen Arbeitsmarkt auch f&#252;r Fl&#252;chtlinge !</li><br />
<li>Chancen auf dauerhaften Aufenthalt in jedem Einzelfall !</li><br />
<li>Legalisierung von Aufenthalt, Papiere f&#252;r alle Fl&#252;chtlinge !</li></p>

	<p><br />
<b>Das Ziel ist weit &#8211; doch zusammen k&#246;nnen wir etwas erreichen.</b></p>

	<p>K&#246;lner Netzwerk <i>kein mensch ist illegal</i> &#8211; Februar 2009</p>

	<p><u>Initiativen</u></p>

	<p>Die Roma aus Serbien und Kosovo (<a href='http://www.gfbv.de/inhaltsDok.php?id=1585&#38;highlight=kosovo'>www.gfbv.de/inhaltsDok.php?id=1585&#38;highlight=kosovo</a>) bereiten Aktionen zum internationalen Roma-Tag am 4. April 2009 vor.</p>

	<p>Fl&#252;chtlinge aus Syrien (<a href='http://www.frsh.de/presse/pe_syrien_04_12_08.html'>www.frsh.de/presse/pe_syrien_04_12_08.html</a>) starten gerade selber Kampagnen f&#252;r ihr Bleiberecht. </p>

	<p>&#8220;Jugendliche Ohne Grenzen&#8221; (<a href='http://www.jogspace.net'>www.jogspace.net/</a>), die mit ihren Gegenkonferenzen zu denen der Innenminister und der Bleiberechtskampagne ma&#223;geblich daf&#252;r gesorgt haben, dass es zum Bleiberecht in 2006 kam, haben 2008 zur Innenministerkonferenz in Potsdam wieder eine Jugendkonferenz und Protestprogramm junger Geduldeter gestartet. </p>

	<p>Die Karawane M&#252;nchen hat 2008 eine Kampagne mitangesto&#223;en (<a href='http://www.fluechtlingsrat-bayern.de'>www.fluechtlingsrat-bayern.de</a>) um f&#252;r die, &#252;berwiegend in Bayern lebenden IrakerInnen eine Aufenthaltserlaubnis zu erwirken.</p>]]></description>
            <link><![CDATA[http://www.kmii-koeln.de/index.php?id=94]]></link>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Brutaler Polizeieinsatz gegen Alternativ-Karneval]]></title>
            <category><![CDATA[kmii]]></category>
            <category><![CDATA[Köln]]></category>
            <description><![CDATA[<p><u>Presserkl&#228;rung</u></p>

	<p>Dort, wo seit Jahren die antirassistische Initiative &#8222;kein mensch ist illegal&#8220; fr&#246;hlich und friedlich Karneval feiert, kam es am Sonntag und Rosenmontag zu v&#246;llig unverh&#228;ltnism&#228;&#223;igen Festnahmen und Gewalt von Seiten der Polizei und Mitarbeitern des Ordnungsamts.</p><br /><br /><p><b>&#8220;Du bist K&#246;lle, du bis super tolerant &#8230;</b></p>

	<p>&#8222;Der Einsatz der Polizei war v&#246;llig unverh&#228;ltnism&#228;&#223;ig und &#252;berzogen. Offensichtlich waren die Beamten g&#228;nzlich &#252;berfordert. Sie reagierten auf eine Nichtigkeit mit roher Gewalt und eskalierten die Situation unn&#246;tig. So etwas habe ich im Karneval noch nie erlebt&#8220;, erkl&#228;rt Iris Biesewinkel von &#8222;kein mensch ist illegal&#8220;.</p>

	<p>Was geschah:<br />
Gegen 4:00 von Sonntag auf Rosenmontag kamen zum zweiten Mal Ordnungskr&#228;fte wegen der Meldung einer Ruhest&#246;rung zur Gastst&#228;tte &#8222;Q-Hof&#8220; in der Limburger Stra&#223;e. W&#228;hrend die Veranstalter entspannt mit der Polizei sprachen, lehnten sich zwei Jecke an den abgestellten Streifenwagen. Unvermittelt rastete der junge Polizist aus und legte ihnen nach kurzer verbaler Auseinandersetzung Handschellen an. Auch der Vertreter des Ordnungsamts wurde handgreiflich. Der Polizeibeamte forderte gleichzeitig weitere Kr&#228;fte an, anstatt sich mit den Veranstaltern &#8211; die deeskalierend einwirken wollten zu verst&#228;ndigen.</p>

	<p>W&#228;hrend immer mehr Einsatzfahrzeuge der Polizei vorfuhren, kamen weitere G&#228;ste und Passanten hinzu und protestierten schunkelnd und singend vor den Polizeiwagen. Dabei kam zu zwei weiteren willk&#252;rlichen Festnahmen. </p>

	<p>Alle Versuche der Veranstalter, mit den Beamten Gespr&#228;che zu f&#252;hren und die Situation zu entspannen, scheiterten an der Inkompetenz der Beamten und der Einsatzleitung. Die Mitarbeiter des K&#246;lner Ordnungsamts versch&#228;rften die Situation durch verbale Ausf&#228;lle und Handgreiflichkeiten ebenfalls weiter. </p>

	<p>Im Zuge dessen kam es zu einem einzelnen Flaschenwurf einer unbekannten Person, die allein hierf&#252;r verantwortlich ist.  F&#252;r die Eskalation der Gesamtsituation m&#252;ssen Polizei und Ordnungsamt die Verantwortung &#252;bernehmen.</p>

	<p>Am Abend des Rosenmontags kam es schon um ein Uhr zu einem weiteren Gro&#223;einsatz der Polizei: Ohne die vorgeschriebene vorherige Verwarnung tauchte das Ordnungsamt mit einer behelmten Hundertschaft  Polizei auf und (drohte) war bereit,  die (Erst&#252;rmung der) voll besetzten Karnevalskneipe zu erst&#252;rmen, um die Musikanlage zu konfiszieren. Nur das schnelle Verschlie&#223;en der T&#252;r verschaffte den Veranstaltern die M&#246;glichkeit,  (Um) einen (unn&#246;tigen) Gewalteinsatz der Polizei zu verhindern &#8211; sie gaben (die Veranstalter und)  die Anlage durch einen Nebeneingang heraus.</p>

	<p>&#8222;kein mensch ist illegal&#8220; ist ein etablierter Teil des alternativen Karnevals in K&#246;ln.</p>

	<p>&#8222;Seit &#252;ber zehn Jahren feiern engagierte Jecke einen friedlichen und multikulturellen Fasteleer, wo es noch nie zu Gewalt und &#220;bergriffen gekommen ist. Dies werden wir uns nicht nehmen lassen!&#8220; erkl&#228;rt Pfarrerin Eva Schaaf. &#8222;Wo Hundertausende bis fr&#252;h in den Morgen ausgelassen froh und laut in den Stra&#223;en und Kneipen Karneval feiern, ist ein derart &#252;berzogener gewaltt&#228;tiger Polizeieinsatz wegen &#8222;Ruhest&#246;rung&#8220; bestenfalls als provinziell und emp&#246;rend unprofessionell zu kritisieren.&#8220;</p>

	<p>K&#246;ln, den 25.2.2009  &#8211;  K&#246;lner Netzwerk &#8222;kein mensch ist illegal&#8220; </p>

	<p>F&#252;r R&#252;ckfragen: Markus Gross &#8211; 0221-7393965</p>]]></description>
            <link><![CDATA[http://www.kmii-koeln.de/index.php?id=93]]></link>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[denn wenn et Trömmelche jeht ...]]></title>
            <category><![CDATA[kmii]]></category>
            <category><![CDATA[Termine]]></category>
            <category><![CDATA[Köln]]></category>
            <description><![CDATA[<p><img src='http://www.kmii-koeln.de/XE3system/uploads/fasteleer torn 1.jpg' /></p><br /><br /><p><img src='http://www.kmii-koeln.de/XE3system/uploads/fasteleer torn 2.jpg' /></p>

	<p>Das K&#246;lner Netzwerk <i>kein mensch ist illegal</i> unterst&#252;tzt in Einzef&#228;llen Fl&#252;chtlinge und Menschen ohne <br />
Papiere auch finanziell. <br />
Ob es um Medikamente f&#252;r ein Kind geht, Auslagen f&#252;r eine Rechtsanw&#228;ltin oder die Kaution f&#252;r eine <br />
Wohnung: oft reichen Rat und ideele Unterst&#252;tzung nicht aus. Daneben muss auch die <br />
&#214;ffentlichkeitsarbeit, Flugbl&#228;tter, Plakate usw. bezahlt werden. <br />
Eine wesentliche &#8211; und sicher die sch&#246;nste Einnahmequelle &#8211; ist jedes Jahr der Karneval im <i><b><a href="http://www.kneipen-suche.com/koeln-q_hof-2462.html">Q-Hof</b></i></a> <br />
(Belgisches Viertel, Limburger Str. 29, freitags bis dienstags) und im <i><b><a href="http://www.kneipen-suche.com/koeln-connection-2733.html">Connection</b></i></a> <br />
(Ehrenfeld, Marienstr. 5, donnerstags).</p>]]></description>
            <link><![CDATA[http://www.kmii-koeln.de/index.php?id=92]]></link>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Filme gegen Rassismus]]></title>
            <category><![CDATA[kmii]]></category>
            <category><![CDATA[Termine]]></category>
            <category><![CDATA[Köln]]></category>
            <description><![CDATA[<p>Alle Filme beginnen um 20:30 Uhr. Anschlie&#223;end bietet sich die M&#246;glichkeit zu Austausch bei leckeren Hei&#223;- / Kaltgetr&#228;nken in der beheizten Sunshinebar.<br />
Mittwochs <i>Wagenplatz &#8220;Wem geh&#246;rt die Welt&#8221;, Krefelder Str. 107 (N&#228;he S/U-Bahn Hansaring)</i></p><br /><br /><p>Mi, 14.01.09 <b>&#8220;Schattenmenschen &#8211; Illegal in Deutschland&#8221;</b> (30 min, 2006)<br />
Sch&#228;tzungsweise eine Million Menschen lebt ohne g&#252;ltige Papiere in Deutschland. Der Film begleitet drei von ihnen durch den Alltag. So verschieden die Schicksale sind &#8211; eines ist allen gemeinsam: die st&#228;ndige Angst vor der Abschiebung und die Ungewissheit ihrer Zukunft.<br />
<i>Film von Julia Beerhold, Carsten Linder, gesendet bei Cosmo TV, 2007</i></p>

	<p>Mi, 28.01.09 <b>&#8220;Zusammenprall der Zivilisationen&#8221;</b> Vorkommnisse in Melilla (Spanien) im Jahr 2005 (35 min)<br />
An der marokkanischen Mittelmeerk&#252;ste liegt die spanische Exklave Melilla. Sie ist umgeben von hohen Z&#228;unen. Von August bis Oktober 2005 haben Hunderte Fl&#252;chtlinge versucht, mit selbstgebauten Leitern die drei bis sechs Meter hohen Z&#228;une zu &#252;berwinden. Mindestens 14 Menschen kamen dabei durch St&#252;rze oder get&#246;tet von Sch&#252;ssen oder Schl&#228;gen der Grenzer ums Leben. Viele wurden ohne Anh&#246;rungsverfahren illegal nach Marokko zur&#252;ckgeschoben. Die spanische Menschenrechtsorganisation Prodein hat Misshandlungen und illegale Abschiebungen mit diesem Film dokumentiert.</p>

	<p>Mi, 04.02.09 <b>&#8220;Abschiebung im Morgengrauen&#8221;</b> &#8211; Alltag in der Ausl&#228;nderbeh&#246;rde (46 min, 2005)<br />
Sowohl verschiedene Einzelschicksale als auch die Wirren der B&#252;rokratie werden in der Dokumentation von Michael Richter eindringlich und authentisch beschrieben, wobei Abgeschobene und Abschieber zur Sprache kommen.<br />
Besonders beleuchtet wird das Leben von Menschen, die ohne sicheren Aufenthaltstitel in Deutschland leben. Eine Dokumentation &#252;ber den ganz allt&#228;glichen Wahnsinn einer Hamburger Ausl&#228;nderbeh&#246;rde.<br />
<i>Ausgezeichnet mit dem Grimme-Preis 2006 und dem ARD-Medienpreis Civis</i></p>]]></description>
            <link><![CDATA[http://www.kmii-koeln.de/index.php?id=91]]></link>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Struktureller Mord im Lügengespinst der Polizei]]></title>
            <category><![CDATA[überregional]]></category>
            <category><![CDATA[kmii]]></category>
            <description><![CDATA[<p><b>Ein ungew&#246;hnliches Urteil der 6. Strafkammer zu Dessau</b><br />
Erkl&#228;rung von Prof. Wolf-Dieter Narr</p><br /><br /><p>Am 7.1.2005 ist Oury Jalloh aus Sierra Leone im Polizeigewahrsam zu Dessau, in Zelle Nr. 5 auf einer Schaumgummimatratze festgekettet, um die Mittagszeit verbrannt. Oury Jalloh, Anfang zwanzig, hatte in der BRD vergebens Asyl gesucht. Warum wurde Oury Jalloh in eine Zelle gebracht und festgekettet; warum wurde die Situation des Gefesselten nicht andauernd &#252;berpr&#252;ft; wer hat die Matratze in Brand gesteckt; wie kam ein Feuerzeug in die blitzsaubere Zelle; warum wurde Oury Jalloh nicht rechtzeitig losgekettet und gerettet? Fragen &#252;ber Fragen. <br />
&#220;ber zwei Jahre nach dem Feuertod in polizeigesch&#252;tzter Gewahrsamzelle wurden zwei Polizeibeamte, einer h&#246;heren Rangs, staatsanwaltlich angeklagt. Sie h&#228;tten aufgrund pflichtm&#228;&#223;igen Vers&#228;umnisses und fahrl&#228;ssig zum unerkl&#228;rten Tod im `Gewahrsamsbereich&#8221; der Dessauer Polizei beigetragen.<br />
Am 8.1.2008 um 16.45 Uhr ging der Prozess mit einem l&#228;ngst erwarteten Freispruch wie einem musikalischen Scheinschluss zu Ende. Freunde Oury Jallohs protestierten. Hin und her gehen Protestrufe, Versuche in den Gerichtssaal gekommener Polizeileute, die Protestierenden hinauszudr&#228;ngen. Der Vorsitzende Richter, Manfred Steinhoff, verk&#246;rperte Deeskalation durch Sichruhigverhalten. Um 17.30 Uhr hebt er damit an, Gr&#252;nde f&#252;r den Freispruch vorzutragen. Nun kommt alles andere als erwartet.<br />
<li> Das Verfahren habe in einem rechtstaatlichen Sinne als Wahrheitssuche nicht stattfinden k&#246;nnen.</li><br />
<li> Die Suche nach einem angemessen Urteil seien in &#252;ber 60 statt in sechs Sitzungen daran gescheitert, dass auf dem Boden sumpfiger Wahrscheinlichkeiten und unzuverl&#228;ssiger Indizien keine harte Tatsachen und stimmigen Indizien h&#228;tten gesichtet werden k&#246;nnen.</li><br />
<li> Daf&#252;r aber seien drei ineinander verhakte Gr&#252;nde schuldig: eine unzureichende staatsanwaltliche Zeugenvernahme und Klageschrift (letzteres deutete der Richter nur an); eine Polizeibeh&#246;rde, die nicht nur das Verfahren ungeh&#246;rig zu beeinflussen suchte, sondern lebenswichtige Vorkehrungen insbesondere in der Gewahrsamzelle und in Sachen Feuerschutz schlampig zu treffen vers&#228;umte; insbesondere aber ein anhaltendes L&#252;genspinnen der polizeilichen Zeugen, die Angeklagten eingeschlossen. Jede und jeder habe, ihre beruflichen Pflichten vers&#228;umt und statt dessen nach dem Prinzip des Opportunismus sich verhalten: rette sich wer kann. Darum h&#228;uften sich Fehlaussagen, Widerspr&#252;che, zu sp&#228;t kommende Erinnerungen, groteske Kompetenzm&#228;ngel und &#228;hnliches mehr. Darum seien die Ermittlungen durch eine bunte Kette von &#8222;Pleiten, Pech und Pannen gekennzeichnet gewesen.&#8220;</li><br />
<li> &#8222;Sie &#8211; dieses Corps der Polizeibeamtinnen und Beamten, die Leitung eingeschlossen &#8211; alle haben dem Rechtsstaat geschadet.&#8220; Der Freispruch erfolge, weil das Gericht &#8222;im Namen des Volkes&#8220; zur Wahrheit verpflichtet sei. Diese sei von der Polizei von L&#252;gen zugeh&#228;ngt worden.</li><br />
Richter Steinhoff sprach nicht von einer Prozessverhinderung durch die Polizei, einem &#8222;institutionellen Rassismus&#8220;, abgefeimte Konstruktion der Tatsachen, die schon mit der staatsanwaltlichen Anklage begonnen habe, wie die treffliche Vertreterin und die beiden kompetent-engagierten Vertreter der Nebenklage. Er benutzte nicht den Ausdruck &#8222;Struktureller Rassismus&#8220;, nicht &#8222;L&#252;gengespinst der Polizei&#8220;. Darauf lief jedoch die Urteilsbegr&#252;ndung ohne eigentliches Urteil hinaus. Ein Prozessergebnis, in dem der Polizei, und nicht nur der Dessauer mit durchschlagenden Gr&#252;nden der Prozess gemacht wurde. Die Polizei: schlampig, inkompetent, fahrl&#228;ssig, vorurteilsgeneigt, arrogant ob ihrer Gewalt, aber selbst festgef&#252;gt wie ein beweglicher Block mit raren Ausnahmen, sobald eigenen M&#228;ngeln nachgegangen werden sollte: sie, diese Polizei in ihrer Organisation von oben bis unten ist des Mordes an Oury Jalloh angeklagt. Die im Verfahren gesammelten Indizien f&#252;gen sich jenseits einzelner Personen zu einem schl&#252;ssigen Gesamtbild zusammen: Die Polizei zu Dessau ist schuldig.</p>

	<p>Wolf-Dieter Narr</p>

	<p>K&#246;ln den, 9. Dezember 2008</p>

	<p>Komitee f&#252;r Grundrechte und Demokratie<br />
Aquinostr. 7-11<br />
50670 K&#246;ln<br />
Telefon: 0221 / 97269 -30<br />
Fax: 0221 / 97269 -31<br />
<a href='mailto:info@grundrechtekomitee.de'>info@grundrechtekomitee.de</a><br />
<a href='http://www.grundrechtekomitee.de'>www.grundrechtekomitee.de</a></p>]]></description>
            <link><![CDATA[http://www.kmii-koeln.de/index.php?id=90]]></link>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[‚ZAhltag! XXL‘ in Köln]]></title>
            <category><![CDATA[Termine]]></category>
            <category><![CDATA[Köln]]></category>
            <category><![CDATA[Aktionen]]></category>
            <description><![CDATA[<p><b>01.-05. Dezember: Spannende Aktionstage gegen ARGE Zeiten!</b></p>

	<p><img src='http://www.kmii-koeln.de/XE3system/uploads/zahltag_xxl_original.jpg' /></p><br /><br /><p>Die Aktion &#8216;Zahltag!&#8217; steht mittlerweile bundesweit f&#252;r eine Aktionsform von unmittelbarer, kollektiver Selbsterm&#228;chtigung und -Verteidigung gegen einen fortw&#228;hrenden sozialen Angriff von oben.</p>

	<p>Im Rahmen des &#8216;ZAHLTAG! XXL&#8217; wird es gro&#223;e und kleine Aktionen geben, die das ARGEgesch&#228;ft direkt in Frage stellen. Mit der Aktionsform &#8216;ZAHLTAG!&#8217; geht es uns nicht darum, mit der ARGE in einen Dialog zu treten. Wir wollen kein besseres und kein anderes HartzIV, sondern dessen Abschaffung. Wir wollen uns selbst und selbstbewusst vertreten und uns gemeinsam zur Wehr setzen.<br />
Auch wenn die politisch Verantwortlichen in Berlin oder sonst wo sitzen m&#246;gen, die Auseinandersetzung beginnt dort, wo Betroffene angegriffen werden, wo finanziell sanktioniert, entrechtet, entw&#252;rdigt und diszipliniert wird. Wer sich an einer solchen Behandlung von Erwerbslosen und der praktischen Umsetzung von HartzIV beteiligt, ist zwangsl&#228;ufig Teil der Auseinandersetzung und muss sich fragen lassen auf welcher Seite er/sie stehen will.</p>

	<p>In K&#246;ln haben sich diesmal antirassistische, antimilitaristische und antifaschistische Gruppen in die Vorbereitung mit eingeklinkt, um ihren Bezug zur &#8220;sozialen Frage&#8221; ganz praktisch einzubringen. Dar&#252;ber hinaus haben wir ausw&#228;rtige G&#228;ste, die von ihren Auseinandersetzungen um Lohn- und Sozialraub berichten werden &#8230;</p>

	<p>Es verspricht spannend zu werden &#8211; Nehmt oder haltet Euch also zumindest ein paar Tage dieser Aktionswoche &#8216;ZAHLTAG! XXL&#8217; frei und kommt vorbei! Um die (notwendige) Anfangszeit von 8 Uhr morgens etwas attraktiver zu machen, wird es t&#228;glich ein &#252;ppiges Fr&#252;hst&#252;ck geben, gegen Mittag lecker Eintopf.</p>

	<p>Achtung: Treffpunkt zu den Aktionen ist &#252;ber die Woche IMMER die ARGE in der Luxemburger Str. 121 und zwar p&#252;nktlich um 08:00 Uhr. Hiernach kann es passieren, dass spontan andere Aktionsorte besucht werden. Wer also zu sp&#228;t kommt und in der Luxemburger niemanden mehr antrifft, hat die M&#246;glichkeit, sich ab 09:00 Uhr &#252;ber das Infotelefon unter 0160/6896831 &#252;ber den aktuellen Ort der Aktionen zu informieren.</p>

	<p><b>Hintergr&#252;nde zum &#8216;Zahltag!&#8217; u.a. hier :<br />
<a href='http://de.indymedia.org/2008/11/231518.shtml'>http://de.indymedia.org/2008/11/231518.shtml</a></p>

	<p>PROGRAMM:</b></p>
 &#8211; Aktion &#8216;Zahltag!&#8217;; Gemeinsam wird die Auszahlung verweigerter Leistungen eingefordert
 &#8211; Offene Hartz-4 Beratung; Die Vereine &#8222;Tacheles&#8220; und &#8222;Die KEAs&#8220; bieten aktuelle Informationen zu Hartz-4
 &#8211; &#214;ffentliche Versammlung &#38; Infos zu Hartz-4, Streiks &#38; Widerstand gegen Lohn- u. Sozialraub

	<p><img src='http://www.kmii-koeln.de/XE3system/uploads/2008_12_03_Fl.jpg' /></p>
 &#8211; Freitag-Abend: Zahltag Party: Ort und Zeit folgen noch! 

	<p><a href='http://www.zahltag-jetzt.org'>www.zahltag-jetzt.org</a></p>]]></description>
            <link><![CDATA[http://www.kmii-koeln.de/index.php?id=89]]></link>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Donnerstag, 04.12.08]]></title>
            <category><![CDATA[überregional]]></category>
            <category><![CDATA[kmii]]></category>
            <category><![CDATA[Termine]]></category>
            <category><![CDATA[Aktionen]]></category>
            <description><![CDATA[<p><b>16:30 Uhr, Dortmund, Olpe 1<br />
Kundgebung und Demonstration: Zentrale Ausl&#228;nderbeh&#246;rde Dortmund abschaffen!</b></p><br /><br /><p><img src='http://www.kmii-koeln.de/XE3system/uploads/Abschiebung_stoppen.jpg' /></p>

	<p>Die Funktion der Zentralen Ausl&#228;nderbeh&#246;rden (ZAB) in NRW ist die von &#8220;Zentralen Abschiebebeh&#246;rden&#8221;. Sie sind f&#252;r die Beschaffung von Passersatzpapieren, die &#8220;Betreuung&#8221; von Fl&#252;chtlingen und Migrant_innen in Abschiebehaft, die Durchf&#252;hrung von Abschiebungen sowie die F&#252;hrung entsprechender Datenbanken zust&#228;ndig. Damit ist die Zentrale Ausl&#228;nderbeh&#246;rde Dortmund ein Baustein der zunehmend m&#246;rderischen EU-Migrationspolitik.</p>

	<p>Um Passersatzpapiere f&#252;r Abschiebungen zu beschaffen, hat die Zentrale Ausl&#228;nderbeh&#246;rde (ZAB) Dortmund in den letzten Jahren eine Reihe dubioser &#8220;Sammelanh&#246;rungen&#8221; organisiert. <br />
Bei solchen Abschiebeanh&#246;rungen werden Fl&#252;chtlinge und Migrant_innen zwangsweise Botschaftsangeh&#246;rigen oder Delegationen aus ihren (vermeintlichen) Herkunftsl&#228;ndern vorgef&#252;hrt. Diese best&#228;tigen dann gegen stattliche Geldsummen, es handele sich um &#8220;ihre&#8221; Staatsangeh&#246;rigen, und stellen Papiere f&#252;r die Abschiebung aus. Auch Fl&#252;chtlinge, die w&#228;hrend ihrer Anh&#246;rung schweigen oder aus einem anderen Land stammen, werden so schon einmal zu Mitb&#252;rger_innen der Botschaftsangeh&#246;rigen oder Delegationsmitglieder.<br />
Es ist offensichtlich, was von solchen &#8222;Identifizierungen&#8220; zu halten ist. So berichteten Fl&#252;chtlinge nach Anh&#246;rungen durch eine guineische Delegation im Jahr 2006, der Leiter der Delegation sei in seinem Land ebenfalls als &#8222;Schlepper&#8220; t&#228;tig und habe sie nach Europa gebracht. Trotz dieser Doppelfunktion des Delegationsleiters und der Fragw&#252;rdigkeit seiner &#8222;Dienstleistungen&#8220; wurden die Angeh&#246;rten mit den ausgestellten Papieren nach Guinea abgeschoben. Nach den Skandalen der Vergangenheit hat Guinea mittlerweile solchen Massenabschiebungen einen Riegel vorgeschoben. Damit sie wieder wie geschmiert laufen, unternahmen Dortmunder ZAB-Mitarbeiter im Sommer eigens eine Dienstreise nach Guinea.<br />
Bei Anh&#246;rungen durch nigerianische Botschaftsangeh&#246;rige gab eine Vielzahl der Vorgef&#252;hrten an, aus anderen afrikanischen L&#228;ndern zu stammen; tats&#228;chlich ist die Botschaft Nigerias mittlerweile f&#252;r ihr &#8222;Entgegenkommen&#8220; bundesweit bekannt. Die fast monatlich an wechselnden Orten stattfindenden Anh&#246;rungen sind eine lohnende Verdienstquelle f&#252;r nigerianische Botschaftsangeh&#246;rige.<br />
Zweimal fanden dieses Jahr in Dortmund Anh&#246;rungen vermeintlicher Staatsb&#252;rger_innen der Demokratischen Republik Kongo statt. Der Konflikt im Kongo hat dem International Rescue Committee zufolge seit 1998 5,4 Millionen Todesopfer gefordert. Ende letzten Jahres berichteten verschiedene Zeitungen (zum wiederholten Mal) &#252;ber Massenvergewaltigungen.<br />
Schluss mit den Gesch&#228;ften mit dem Leben von Fl&#252;chtlingen und Migrant_innen!</p>

	<p>In ihrer Rolle als &#8222;Zentrale Abschiebebeh&#246;rde&#8220; hat die ZAB Dortmund noch weitere Aufgaben:<br />
Die &#8222;Betreuung der ausreisepflichtigen Ausl&#228;nderinnen und Ausl&#228;nder&#8220; in B&#252;ren, der gr&#246;&#223;ten Abschiebehaftanstalt Europas &#8211; das hei&#223;t die Beschleunigung ihrer Abschiebung;<br />
die &#8222;Vorbereitung und gegebenenfalls Begleitung von Sammelchartern in die T&#252;rkei&#8220; &#8211; Folter ist in der T&#252;rkei immer noch an der Tagesordnung;<br />
die Sammlung von Daten &#252;ber die vermutliche Herkunft von Fl&#252;chtlingen und die Koordinierung der entsprechenden &#8222;Ermittlungst&#228;tigkeit&#8220; im gesamten Bundesgebiet.</p>

	<p><b>F&#252;r eine Welt ohne Grenzen !</p>

	<p>Schluss mit den Gesch&#228;ften mit dem Leben von Fl&#252;chtlingen und Migrant_innen!</b></p>

	<p>Es ruft auf: Transnationales Aktionsb&#252;ndnis<br />
Die Demonstration wird unterst&#252;tzt von: B&#252;rengruppe Paderborn, attac campus bochum, FAU Dortmund</p>

	<p><a href='http://www.kmii-koeln.de/XE3system/uploads/ZABschaffen.pdf'>Flugblatt (pdf, 202 KB)</a></p>]]></description>
            <link><![CDATA[http://www.kmii-koeln.de/index.php?id=88]]></link>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Archive]]></title>
            <link><![CDATA[http://www.kmii-koeln.de/index.php?p=archive]]></link>
        </item>
    </channel>
</rss>
