POLIZEIGEWALT IN KÖLN, NACHSCHLAG VOR GERICHT

Am 10. März 2013 überfielen Kölner Polizisten Flüchtlinge und Unterstützer_innen der 'Refugee Revolution BusTour' in der Ehrenfelder Geisselstraße. Die Aktivist_innen hatten ihren Besuch des Flüchtlingsheimes in der Nr. 19 angekündigt, verteilten dort Flugblätter und luden die Bewohner_innen zu ihrer für den gleichen Tag geplanten Kundgebung in Köln ein. Die Beamt_innen setzten Pfefferspray ein, verprügelten einzelne Aktivist_innen und sparten dabei nicht mit rassistischen Beleidigungen. In Polizeigewahrsam mussten sich die Festgenommen teilweise mehrfach vollständig nackt ausziehen und wurden in Einzelzellen gesperrt.
Die Gewalt von Seiten der Polizei soll nun gerechtfertigt werden, indem die Opfer zu Tätern gemacht werden. Vier Aktivist_innen sind wegen  Hausfriedensbruch“ angeklagt. Weitere Anklagen wegen Widerstand und versuchter leichter Körperverletzung werden vermutlich folgen. Wir protestieren gegen diese Kriminalisierung und unterstützen die Fortsetzung der Flüchtlingsproteste.

Solidaritätskundgebung zum ersten Gerichtstermin:
MITTWOCH, 25. SEPTEMBER 2013, 11 UHR

Amtsgericht Köln (Luxemburger Straße 101)
Anschließend/Parallel dazu Besuch der Verhandlung ab 12 Uhr

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