Cateringkonzern des Weltjugendtages
Sodexho

l betreibt privatisierte Gefängnisse in Australien, Chile und anderen Ländern, darunter ein Abschiebegefängnis für Flüchtlinge am Londoner Flughafen Heathrow
(
http://www.notwithourmoney.org/05_sodexho/prison_op.html)

l versorgt Invasionstruppen z.B. in Afghanistan und Kosovo
(Sodexho Defence Services:
http://www.sodexhodefence.co.uk/)

l organisiert in vielen deutschen Städten die bargeldlose Zwangsverköstigung und den Chipkarteneinkauf von Flüchtlingen
(Sodexho Pass, http://www.chipkartenini.squat.net/)

Wir protestieren dagegen, dass die katholische Kirche mit der Verpflegung der TeilnehmererInnen des XX. Weltjugendtages einen Konzern beauftragt, der aus dem Elend von Flüchtlingen, Gefangenen und Kriegen Profit macht!

Protestaktion – Freitag 19. – 16 Uhr

hinter dem Dom Nähe Rheinufer

 
 

 

 


Auf einen offenen Brief antirassistischer Gruppen an die Leitung des WJT, in dem die Vergabe des Auftrages an den Großkonzern kritisiert und auf seine fragwürdigen Geschäfte aufmerksam gemacht wurde, gab es keine direkte Antwort. Auf telefonische Anfrage wurde mitgeteilt, dass der Weltjugendtag nicht an unserer Kritik interessiert ist. Kommentar des Weltjugendtagsbüros: Sodexho ist unser Partner.

Wir begrüßen die aus aller Welt kommenden TeilnehmerInnen des Weltjugendtages in unserer Stadt. Wir hoffen, dass sie die Tage in Köln sicher und unbehelligt verbringen. Besonders der Besuch Papst Benedikts XVI. führt zu einem enormen Großaufgebot von Polizei in Köln. Wir möchten in diesem Zusammenhang daran erinnern, dass in Köln auch zahlreiche Menschen ohne Papiere („Illegale“) leben. Für sie bedeuten verstärkte polizeiliche Kontrollen die Angst, entdeckt und in ihre „Heimat“, aus der sie geflohen sind, abgeschoben zu werden.

Wir bitten Sie, wenn sie polizeiliche Ausweiskontrollen beobachten, sich einzumischen, nachzufragen und notfalls Menschen zu helfen!

 

 
Literatur: SODEXHO – A Corporate Profile (http://www.corporatewatch.org/?lid=834)