Wir protestieren dagegen, dass die katholische Kirche
mit der Verpflegung der TeilnehmererInnen des XX. Weltjugendtages einen Konzern
beauftragt, der aus dem Elend von Flüchtlingen, Gefangenen und Kriegen Profit
macht!
hinter dem
Dom Nähe Rheinufer
Protestaktion – Freitag 19. – 16 Uhr
Auf
einen offenen Brief antirassistischer Gruppen an die Leitung des WJT, in dem
die Vergabe des Auftrages an den Großkonzern kritisiert und auf seine
fragwürdigen Geschäfte aufmerksam gemacht wurde, gab es keine direkte Antwort.
Auf telefonische Anfrage wurde mitgeteilt, dass der Weltjugendtag nicht an
unserer Kritik interessiert ist. Kommentar des Weltjugendtagsbüros: „Sodexho
ist unser Partner.“
Wir bitten
Sie, wenn sie polizeiliche Ausweiskontrollen beobachten, sich einzumischen,
nachzufragen und notfalls Menschen zu helfen!
Literatur: SODEXHO – A Corporate Profile (http://www.corporatewatch.org/?lid=834)
Wir begrüßen die aus aller Welt kommenden TeilnehmerInnen des
Weltjugendtages in unserer Stadt. Wir hoffen, dass sie die Tage in Köln
sicher und unbehelligt verbringen. Besonders der Besuch Papst Benedikts
XVI. führt zu einem enormen Großaufgebot
von Polizei in
Köln. Wir möchten in diesem Zusammenhang daran erinnern, dass in Köln auch
zahlreiche Menschen ohne Papiere
(„Illegale“)
leben. Für sie bedeuten verstärkte polizeiliche Kontrollen die Angst, entdeckt und in ihre „Heimat“, aus der sie geflohen
sind, abgeschoben zu werden.