Spanien stoppt Auslieferungsverfahren gegen Dogan Akhanli.

Der Ministerrat Spaniens, hat in seiner heutigen Sitzung entschieden, das Auslieferungsbegehren der Türkei abzulehnen. Damit ist das Auslieferungsverfahren beendet, und Dogan Akhanli kann bald wieder nach Deutschland zurückkehren.

Filmvorführung "Deportation Class"

Dienstag, 17.10.2017, 18:00 Uhr,
Filmpalette Köln, Lübecker Str. 15, 50668 Köln

Der Dokumentarfilm DEPORTATION CLASS zeichnet erstmals ein umfassendes Bild von Abschiebungen in Deutschland: Von der detaillierten Planung einer Sammelabschiebung über den nächtlichen Großeinsatz in den Unterkünften der Asylbewerber bis zu ihrer Ankunft im Heimatland und der Frage, was sie dort erwartet.

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Protest gegen Auslieferung an die Türkei

Rund 20 Aktivist*innen haben am 28.9. vor dem spanischen Generalkonsulat in Düsseldorf gegen die Auslieferung des deutsch-türkischen Schriftstellers Doğan Akhanlı und des schwedisch-türkischen Journalisten Hamza Yalçın demonstriert und die im folgenden dokumentierte Erklärung übergeben. Das Konsulat sicherte zu, diese an die spanische Regierung weiterzuleiten, die gegenwärtig das Auslieferungsgesuch der Türkei prüft.

Demo gegen Abschiebungen nach Afghanistan in Köln

Liebe deutsche Freunde, liebe afghanische Freunde,

am Donnerstag 21.09.2017 kommt Martin Schulz, der Kanzlerkandidat von der SPD nach Köln. Es ist wichtig ihm auch ein Zeichen zu setzten und ihm zu zeigen, dass es nicht richtig ist nach Afghanistan zu schicken.

Darum möchten wir euch zu einer sehr wichtigen Demonstration einladen. Kommt am Donnerstag, dem 21.09.2017 um 17 Uhr zum Heumarkt. Wir treffen uns dann dort zu einer spontanen Kundgebung.

Kommt bitte alle.

Liebe Grüße

Proteste am Düsseldorfer Flughafen gegen Sammelabschiebung nach Afghanistan

Pünktlich um 18 Uhr 43 startete am 12. September eine Maschine der Fluggesellschaft smartwings (travelservice) vom Rollfeld des Flughafens Düsseldorf mit acht abgelehnten afghanischen Asylbewerbern an Bord Richtung Kabul. Diese kooerdinierte Aktion der Innenminister der Länder konnten auch rund 200 Menschen nicht verhindern, die gleichzeitig am Terminal B gegen Abschiebungen protestierten.

„Keine Geduld mehr!“

Sonntag, 17.9.17 um 19.00 Uhr im Depot 2, Schauspiel Köln
Schanzenstr. 6-20, 51063 Köln

„Deutschland hatte zu lange zu viel Geduld mit Erdoğan, dieser Ansatz ist gescheitert.“
                                                                                                                                                Doğan Akhanlı

Freiheit für Dogan Akhanli

Dienstag, 5.9.2017 - 19.30

Literaturhaus Köln - Großer Griechenmarkt 39 - 50676 Köln

Das türkische Regime verfolgt seine Gegner inzwischen auch innerhalb der EU. Oppositionelle werden eingeschüchtert und bedroht. Zuletzt traf es den Kölner Schriftsteller Dogan Akhanli. Er wurde in Spanien festgenommen. Zwar ist er wieder frei, darf aber das Land nicht verlassen. Die türkischen Behörden fordern seine Auslieferung.

Für das Recht auf Bewegungsfreiheit - Nein zu Abschiebungen

Migration ist Realität

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Spendenaufruf für Dogan Akhanli und weitere Opfer der türkischen Justiz

Wir, die Mitglieder des Kölner Vereins „recherche international e.V“., sind bestürzt darüber, dass der deutsch-türkische Schriftsteller Dogan Akhanli auf Betreiben der Türkei in Spanien inhaftiert wurde. Er wurde zwar nach einem Tag wieder freigelassen, wird aber nun daran gehindert, Spanien zu verlassen und muss dort womöglich mehrere Monate auf einen Gerichtsentscheid über den Auslieferungsantrag der Türkei warten.
Ein willkürlicher Übergriff der spanischen Justiz im Auftrag des türkischen Staates, gegen den wir scharf protestieren.

Doğan Akhanlı in Granada festgenommen

Köln, den 19.08.2017

Der deutsche Schriftsteller Doğan Akhanlı wurde am heutigen Vormittag in der spanischen Stadt Granada festgenommen, wo er sich mit seiner Lebensgefährtin im Urlaub befindet. Bei einer Ausweiskontrolle stellten Polizeibeamte der örtlichen Dienststelle angeblich fest, dass eine sogenannte Red Notice, ein Dringlichkeitsvermerk von Interpol gegen ihn vorläge. Der 60-jährige türkeistämmige Schriftsteller, der seit 1992 in Köln lebt, muss nun damit rechnen, in Spanien festgehalten zu werden, bis über eine Auslieferung in die Türkei entschieden wird.

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